Wissenswertes zum Thema Wärmepumpen | KDS GmbH

FAQs: Alles Wissenswerte zum Thema Wärmepumpen

Wärmepumpe mit Tiefenbohrung als effiziente Lösung

Die Wahl des richtigen Heizsystems ist eine zentrale und weitreichende Entscheidung, ganz gleich ob beim Hausbau oder während einer (Teil-)Sanierung. Waren bis vor wenigen Jahren noch Heizöl, Gas oder Holz die gängigsten Heizmethoden, so wird nun vermehrt auf fortschrittlichere und vor allem umweltschonendere Energiequellen zurückgegriffen.

Vor allem Wärmepumpen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, sind sie doch nicht nur energie- und kostensparend, sondern durch verschiedenste Typen und Ausführungen auch für unterschiedlichste Anforderungen geeignet. Die Installation von Wärmepumpen ist in vielen Fällen mit Bohrungen verbunden. KDS bietet mit seinen Partnern hierbei umfangreiche Lösungen an.

Wie funktionieren Wärmepumpen?

Die Grundfunktionsweise von Wärmepumpen ist relativ einfach und schnell erklärt. Die Pumpen greifen auf natürliche Wärmequellen, wie Erdreich, Grundwasser oder Außenluft zurück und verstärken die gewonnene Wärme in einem thermodynamischen Prozess. Im letzten Schritt transportiert die Wärmpumpe die Energie dann in den Wohnbereich.

Das Positive dabei: Die Technologie nutzt dabei ausschließlich erneuerbare Energiequellen. Energie wird nur für den Betrieb der Pumpe benötigt, wobei der Verbrauch in einem äußerst effizienten Verhältnis zur gewonnenen Energie steht.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Je nachdem, auf welche Energiequelle zurückgegriffen wird, gibt es unterschiedliche Typen von Wärmepumpen. Basierend auf den drei Hauptenergiequellen Erdreich, Wasser und Luft, kann man zwischen vier Grundtypen von Wärmepumpen unterscheiden.

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe wird Wärme aus dem Erdreich gewonnen. Hier herrscht das ganze Jahr über eine Temperatur von rund 10-16°C. Die Energie wird dabei über eine Sonde gewonnen. In diesen Sonden befindet sich die Sole, ein nicht giftiges Frostschutzmittel. Die Sonden werden dabei in einer Tiefe von 40 bis 150 Meter verlegt, um eine optimale Energiezufuhr zur Wärmepumpe zu ermöglichen. Der Vorteil: In solchen Tiefen bleibt die Temperatur das ganze Jahr über nahezu konstant, wodurch auch in der kalten Jahreszeit eine ausgeglichene Wärmezufuhr ermöglicht wird. Als Spezialist für Tiefenbohrungen bietet Ihnen KDS nach Begutachtung der Bodenbeschaffenheit die passende Lösung.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Bei der Wasser-Wasser-Wärmepumpe sind Brunnenbohrungen notwendig, da zwei separate Brunnen erforderlich sind. Über einen Förderbrunnen wird Wasser zur Pumpe geleitet. Die Wärmepumpe entzieht dem zugeführten Wasser dann die Wärme und gibt diese an das Heizwasser weiter. Das durch den Wärmeentzug abgekühlte Wasser wird in Folge über einen sogenannten Schluckbrunnen wieder zurück in das Grundwasser geleitet. Die Tiefe der Bohrung hängt dabei primär von der Höhe des Grundwasserspiegels ab.

Diese Form der Energiegewinnung ist äußerst stromsparend und liefert das ganze Jahr über hohe Erträge. Außerdem kann die Pumpe im Sommer beispielsweise auch als Kühlungsystem verwendet werden. Ihre Experten von KDS beraten Sie dabei gerne über Möglichkeiten, Aufwand und Kosten der Brunnenbohrungen.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Durch ein integriertes Gebläse wird Luft von außen angesaugt und in die Wärmepumpe geleitet. Hier wird die Luft in brauchbare Energie umgewandelt und die gewonnen Wärme weiter verstärkt. Zudem gibt es Luft-Wasser-Wärmepumpen, welche auch den umgekehrten Prozess unterstützen und somit als Kühlsystem fungieren.

Luft-Luft-Wärmepumpe

Luft-Luft-Wärmepumpen sind hauptsächlich nur für Passivhäuser geeignet, da eine äußerst effiziente Wohnraumlüftung erforderlich ist. Somit wird Lüftung und Heizung vereint, wobei in der kälteren Jahreszeit ein zusätzliches Nachheizen oft notwendig ist.

Welche Art der Wärmepumpe eignet sich am besten?

Eine allgemein gültige Antwort ist hier schwer zu treffen, da bei der Wahl der geeigneten Wärmepumpe eine Vielzahl von Faktoren involviert sind. Sofern jedoch Gebäude und Grundstück passende Eigenschaften aufweisen, fällt in vielen Fällen die Entscheidung auf Sole-Wasser oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Der Hauptgrund dafür ist die annähernd konstante Energiezufuhr zur Wärmepumpe, die durch die Tiefenbohrungen ermöglicht wird.

Andere Arten von Wärmepumpen sind hingegen stark von Gebäudestruktur und Witterungsbedingungen abhängig.

Welche Vorteile bieten Wärmepumpen dem Endverbraucher?

Installation und Inbetriebnahme bei Wärmepumpen können zwar anfangs oft aufwendig wirken, sind in der Regel jedoch einfach umsetzbar und stellen langfristig einen echten Mehrwert dar. Die Heizkosten können stark minimiert werden, da die Energie, die aus Erdboden, Grundwasser oder Außenluft gewonnen wird, ja quasi umsonst ist. Auch der Energieverbrauch der Wärmepumpen ist gerade bei neuen Modellen vergleichsweise gering. Trotzdem liefern sie genügend Energie, um beispielsweise eine Fußbodenheizung oder Radiatoren zu betreiben.

Vor allem bei modernen und effizienten Gebäudekonzepten, können Wärmepumpen perfekt integriert werden, da sie mit den energiesparenden Technologien perfekt harmonieren. Aber auch bei Altbausanierungen sollte die Installation einer Wärmepumpe in Betracht gezogen werden. Gerade wenn die Gebäudestruktur energieeffizient erneuert wurde, können solche Heizsysteme perfekt funktionieren. Je nach Gebäudestruktur und Grundstück werden hier meist Sole-Wasser oder Luft-Wasser-Wärmepumpen verbaut.

Welche Förderungsmöglichkeiten werden angeboten?

Wärmepumpen sind längst keine Seltenheit mehr, beim Endverbraucher hat diesbezüglich ein weitreichendes Umdenken eingesetzt. Nicht zuletzt, weil sich die Technologien stark verbessert haben und traditionelle Heizmethoden vielfach teurer werden. Sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungsvorhaben eines Altbaus können Sie bei der Installation von Wärmepumpen mit zum Teil umfangreichen Förderungen rechnen.

Die Höhe der Förderung hängt letztendlich von den gebäudetechnischen Gegebenheiten und der Art der verbauten Wärmepumpe ab. Am besten Sie kontaktieren hierfür die Förderungsstelle Ihres Bundeslandes. Auch diverse Energieversorger bieten österreichweit vermehrt finanzielle Unterstützung an.

Gerne berät Sie KDS mit seinen Partnern und erleichtert Ihnen den Umstieg auf umweltschonende Energiequellen.